Ca. viermal im Jahr halten wir einen Stammtisch für am Stadtgeschehen interessierte Bürgerinnen und Bürger ab.

Dabei geht es um zwangloses und unverbindliches Kennenlernen und den Austausch von Informationen zu aktuellen Themen des Stadtgeschehens. Besonders Anregungen für Verbesserungen und das Entwickeln von frischen Ideen für Schärding sind dabei sehr willkommen.

Am 16. Jänner 2026 wurde der erste Bürger/innen Stammtisch beim Stadtwirt abgehalten und die Anwesenden (19 Personen) waren sich einig: "Start gelungen!"

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Am 16. Januar fand im Stadtwirt der erste Bürgerstammtisch statt, zu dem die Bürgerliste unter dem Titel „Schärding 11.000“ eingeladen hatte.

Ziel dieses Stammtisches war es, den Bürgern die Möglichkeit zu geben, Fragen, Kritik und Anregungen zum Thema Gemeindefusion zu äußern. Das Interesse an diesem Thema war groß, wie die rege Teilnahme von 19 Personen, insbesondere auch Bewohnern von St. Florian, Brunnenthal und Schärding, zeigte.

Richard Armstark eröffnete den Stammtisch mit einer kurzen Darstellung der Gründe und Motive für eine Gemeindefusion. Er betonte, dass vor allem die finanzielle Situation der Gemeinden immer weniger Gestaltungsspielraum für Wirtschaft, Kultur und Politik lasse. Dies könne man ja mittlerweile auch wöchentlich in fast allen Medien erfahren.

In der folgenden hochkarätigen Diskussion waren sich alle Teilnehmer einig, dass sich die Gemeinden zukünftig auf gravierende Veränderungen einstellen müssen. Die Sinnhaftigkeit einer verstärkten Zusammenarbeit der einzelnen Gemeinden stand dabei außer Frage.

Ein wichtiges Argument für eine Kooperation betraf das geplante neue Gemeindezentrum in Sankt Florian, welches die einmalige Chance für eine gemeinsame Stadtentwicklung bieten würde.

Als wesentliches Hindernis für Fusionspläne wurde die mangelnde Unterstützung durch die lokale und die Landespolitik genannt.

Zudem bemängelten viele Teilnehmer den fehlenden visionären Weitblick unserer Stadtpolitik. Als negatives Beispiel wurde der abgelehnte Vorschlag einer Kooperation zum gemeinsamen Neubau der Volksschule Sankt Florian genannt, den die Schärdinger FPÖ vor der letzten Wahl zu Recht vorgebracht hatte. Leider war man davon jedoch schnell wieder abgerückt – möglicherweise um die traute Einigkeit zwischen den Stadtparteien nicht zu stören.

Fazit: Eine Fusion kann nur dann erfolgreich sein, wenn die Bürger in den einzelnen Gemeinden sie akzeptieren. Sie sind zu Recht stolz auf ihre Identitäten. Auch wenn eine zukünftige größere Gemeinde aufgrund des hohen Bekanntheitsgrades den Namen Schärding tragen sollte, sollten auch die anderen Partnergemeinden entsprechend erwähnt werden.

Besonders müssen die Vorteile für jede Gemeinde klar kommuniziert werden. Eine gerechte Aufteilung von Finanzen, Investitionen und Abgaben im Zuge einer Fusion muss im Vorfeld zum Nutzen aller Gemeinden transparent dargestellt werden. Daher muss die Bevölkerung aller betroffenen Orte umfassend informiert werden. Gleichzeitig ist es wichtig, um Unterstützung durch geneigte Landespolitiker zu werben.

„Schärding 11.000“ wurde als Fusionsprojekt konzipiert, um eine Dynamik zu schaffen, die es der Lokalpolitik erschwert, vorgeschlagene Projekte aufgrund der öffentlichen Aufmerksamkeit des Projekts leichtfertig abzulehnen.

Wir sehen die Frage nach Kooperation oder Fusion als Stufenplan, mit der Fusion als übergeordnetes Ziel und Leitmotiv, bei der sinnvolle Kooperationen ein Zwischenschritt sein können.

Folgende Ideen/Wünsche zur Entwicklung eines größeren Stadtgebietes haben uns von einer Stammtisch Teilnehmerin erreicht:
  • Einführung des „15-Minuten-Stadt-Konzepts“ (wie in anderen Städten bereits eingeführt): Bürger in Schärding, Brunnenthal und St. Florian sollen alle wichtigen Einrichtungen der Grundversorgung (Einkauf, Ärzte, Schulen, Freizeit) innerhalb von 15 Minuten zu Fuß oder mit dem Fahrrad erreichen können.
  • Verkehrswende & Lebensqualität: Durch die kurzen Wege soll der Autoverkehr reduziert und die Luftqualität verbessert werden, ohne dass die einzelnen Orte an Bedeutung verlieren.
  • Stärkung der Infrastruktur: Zentrale Einrichtungen der Bezirkshauptstadt (wie Gericht oder Schwimmbad) müssen erhalten, gestärkt und gegebenenfalls ausgebaut werden.

Die nächsten Termine

    • 17
      April 26

      Bürger/innen STAMMTISCH

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      Stadtwirt Schärding 19.00 Uhr

      Alle am Gemeindegeschehen interessierten Bürgerinnen und Bürger sind herzlich dazu eingeladen!

    • 17
      Juli 26

      Bürger/innen STAMMTISCH

      Details
      Stadtwirt Schärding 19.00 Uhr

      Alle am Gemeindegeschehen interessierten Bürgerinnen und Bürger sind herzlich dazu eingeladen!

    • 16
      Oktober 26

      Bürger/innen STAMMTISCH

      Details
      Stadtwirt Schärding 19.00 Uhr

      Alle am Gemeindegeschehen interessierten Bürgerinnen und Bürger sind herzlich dazu eingeladen!

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    Bürgerliste Schärding (BLS)
    Unterer Stadtplatz Nr. 8 / A4780 Schärding
    Initiator: Ing. Richard Armstark
    Email: richard@armstarkkunsthandel.at
    Tel. +43 69915871527

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